Pfarre St. Oswald

in Steeg (Lechtal)

Bürozeiten im Pfarrwidum Elbigenalp:

Di – Do  9:00 – 11:00 Uhr       Telefon: 05634/6224

Sprechstunde im Pfarrwidum Steeg mit Pfarrer Otto:

Do 10:00 – 11:30 Uhr

Wichtige Ansprechpartner:

Pf. Dr. Otto Walch  0664/53 83 454

Pfarrhelfer Burkhard Zobl  0699/1501 1957

Pfarrhelfer Kurt Schratz   0676/79 31 482

Die westlichste Gemeinde im Tiroler Lechtal ist Steeg und gehörte ursprünglich zur Pfarre Elbigenalp, wurde aber ab 1401 kirchlich Holzgau zugeordnet. Um das Jahr 1450 gab es eine Kapelle, die man 1570 zu einer Kirche vergrößert hat. Die Erhebung zur Kaplanei war 1687. Nach weiteren Vergrößerungen 1713 und 1786 wurde Steeg 1891 eine eigenständige Pfarre. 1968 wurde das Langhaus nach Plänen von Hans Rauth erweitert. Etwas überhöht steht die Kirche direkt an der Einmündung des Kaiserbaches in den Lech. 1972 schuf der Künstler Jos Pirkner am Portal das Bronzerelief „Abendmahl“. 

Innenraum:

Das 3-jochige Langhaus hat ein flaches Tonnengewölbe mit Stichkappen. Hinter dem Triumphbogen liegt der eingezogene einjochige Chor. Die Gewölbemalerei schuf Johannes Vögeler 1787, bestehend aus großen Fresken in gemalten Stuckkartuschen und seitlichen Medaillons mit Darstellungen der Apostel. Das Fresko „Hl. Oswald“ im Chor ist umgeben von den Bildern „Gericht“, „Tod“, „Mariä Himmelfahrt“ und „Mariä Krönung“. Im Langhaus ist die „Marter des Hl. Oswald“, „Gastmahl“ und über der Empore „König David“ gestaltet. Der Barock-Säulenaltar mit Baldachin wurde um 1700 für die Pfarrkirche Ötz gebaut. Das Altarbild zeigt den Hl. Oswald beim Austeilen von Almosen, flankiert von den Figuren Hll. Isidor und Notburga, geschnitzt von Josef Georg Witwer für die Pfarrkirche Wenns.

Besonders gelungen ist die Schnitzgruppe „Krönung Mariä“, geschnitzt von Josef Georg Witwer um 1770. Der Tabernakel von 1925 wurde von Anna Dengel, einer gebürtigen Steegerin und Begründerin der Missionsärztlichern Schwestern, gestiftet.

An Stelle der Seitenaltäre und deren Altarbilder sind heute Bilder über das Pfarrleben und anderes mehr.

Die Kreuzwegstationen sind um 1800 entstanden. Der Taufstein mit Osterleuchter an der rechten Chorbogenwand mit der Taufe-Christi-Gruppe am Deckel wurde um 1750 geschnitzt, dass große Wandkruzifix schnitzte Josef Klemens Witwer um 1790, gegenüber steht auf einer Konsole eine Maria mit Kind aus dem 18. Jahrhundert.

Die Orgel wurde 1807 gebaut und mehrmals verändert.

 

Pfarrgemeinderäte

Pfarrgemeinderäte bis 2022
  • Obfrau Lorenz Martha
  • Falger Martina
  • Moosbrugger Patrick 
  • Scharf Annemarie 
  • Wasle Andrea 
  • Zangerl Isaak

Pfarrkirchenräte

  • Huber Norbert
  • Hauser Josef 
  • Kerber Josef 
  • Kofler Waltraud

Lektoren

  • Lorenz Martha
  • Falger Martina



WortgottesdienstleiterInnen:

  • Kurt Schratz
  • Burkhard Zobl