Pfarre zum Hl. Sebastian und Rochus

in Hägerau

 Bürozeiten im Pfarrwidum Elbigenalp:

Di – Do  9:00 – 11:00 Uhr   Telefon: 05634/6224

Bürozeiten im Pfarrwidum Steeg: (ab Herbst 2021)

Mi  9:00 – 11:00 Uhr

Wichtige Ansprechpartner:

Widum Elbigenalp:  05634/6224

Handy Pfarrer Otto: 0664/53 83 454

Pfarrhelfer Kurt Schratz: 0676/79 31 482

Pfarrhelfer Burkhard Zobl: 0699/1501 1957

Nach der Errichtung einer ersten Kapelle 1640 außerhalb des Ortes „am Hägerkreuz“ baute man 1720 näherlegend eine neue Kapelle, die aber bald schon  von einer Lawine niedergerissen wurde. So haben die Hägerauer 1729 die heutige barocke Kirche direkt an der Lechtal-Bundesstraße erbaut. 1773 erfolgte trotz Widerstands durch den Pfarrer von Holzgau eine landesfürstliche Bestätigungsurkunde und auch die bischöfliche Bestätigung des Manual-Benefiziums in Hägerau. 3 Jahre später war Hägerau bereits eine Kaplanei. 1786 wurde die Kirche nochmals vergrößert und Hägerau zur Expositur erhoben.

Innenraum:

Das Langhaus ist ein 3-jochiger Saalraum mit verschliffenen Ecken zum flachbogigen Triumphbogen hin. Der einjochige und dreiseitig geschlossenen Chor und das Langhaus sind von einem flachen Tonnengewölbe mit Stichkappen überwölbt.

Die doppelgeschossige Empore über Holzsäulen hat geschwungene Brüstungen. Auf der oberen Empore erhebt sich die mit Rokoko-Ornamenten verzierte Orgel, die Martin Anwander um 1810 gebaut hat.

Die Bemalung des Gotteshauses geht weit über das übliche Ausmaß hinaus und reicht vom Boden bis zum Gewölbe, geschaffen von Joseph Degenhart 1787. Es ist Architekturmalerei, freie und stuckgerahmte Gemälde wechseln einander ab. Stuckimitation und gemalte Pilaster verfehlen ihre Wirkung nicht.

Die Hauptgemälde:

Im Chor die Verehrung der Heiligsten Dreifaltigkeit mit den Kirchenpatronen, im Langhaus die Verehrung der Eucharistie durch die 4 Erdteile und über der Empore das Fresko der Heiligen Cäcilia. Die monochromen Stichkappenbilder im Chor sind Darstellungen von Glaube und Hoffnung.

Seitlich in den Gewölben sieht man die 4 Evangelisten (im Chor), die 12 Apostel (im Langhaus) und in den Ecken die 4 Kirchenväter.

Der breite Hochaltar von 1787 ist in Schwarz und Gold gefasst. Karl Selb malte 1819 das Altarblatt „Marter des Heiligen Laurentius“, flankiert von den Statuen Hll. Nikolaus, Sebastian, Rochus und Pirmin, geschnitzt von Josef Klemens Witwer. Von ihm sind auch die Auszugsfiguren „Krönung Mariä“ und Engel.

Franz Xaver Renn schuf den Tabernakel samt allen weißen Nischenstatuetten: Engel, Putti und die 4 Evangelisten. Die beiden Seitenaltäre sind baugleich. Ihre Altarbilder zeigen den 12-jährigen Jesus im Tempel und die Beschneidung. Am rechten Altar stehen die Figuren Hll. Joachim und Anna und eine besonders schöne Vorsatz-Madonna, die anlässlich der Renovierung 1988 von der Holzschnitzerei Lorenz geschnitzt wurde. Die Figuren am linken Altar sind die Hll. Florian und Josef, geschnitzt 1787 von Josef Anton Renn. Der Künstler Josef Klemens Witwer schuf die Figuren Hll. Petrus und Paulus sowie das Relief „Guter Hirte“ für die Kanzel. Von ihm sind auch die Büsten der Hll. Magdalena und Zacharias auf den Beichtstühlen. Die Taufsteingruppe „Taufe Christi“ ist um 1790 entstanden. Einen Blick wert ist auch die Mater dolorosa am Beichtstuhl, ein Werk von Josef Anton Renn um 1780.

Pfarrgemeinderäte

Pfarrgemeinderäte bis 2022
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